Tübinger Ding: Pfadfinderinnen-Fahne im Schaufenster des Stadtmuseums

Das Stadtmuseum Tübingen präsentiert regelmäßig einen besonderen Gegenstand aus seiner Sammlung im Schaufenster. Das neue „Tübinger Ding“ ist eine Fahne der rein weiblichen Pfadfinderinnenschaft St. Georg (DPSG) Tübingen. 1973 wurden die Pfadfinderinnen nach eigenem Drängen in die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Tübingen aufgenommen, in der bis dahin wiederum nur Jungs erlaubt waren. Tübingen war damit die erste Stadt in der Region Neckar-Alb, in der gemischt geschlechtliche Gruppenstunden stattfanden. Eine ähnliche Entwicklung vollzog sich später vielerorts.
Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre schien der Wunsch einer Aufhebung der Geschlechtertrennung der Zeitgeist der Tübinger Jugend gewesen zu sein. Ende der 1960er Jahre kam es auch im Studierendenwohnheim auf der Wanne zu einer Annäherung der Geschlechter, als die Studierenden das Wohnheim in Selbstverwaltung übernahmen und die räumliche Trennung zwischen Männern und Frauen aufhoben.
Eine sogenannte Pfadfinderkluft der DPSG Tübingen, die Geschichte über das Studierendenwohnheim, noch mehr Erinnerungsstücke an die Tübinger Jugendzeit und die dazugehörigen Geschichten gibt es in der aktuellen Ausstellung „My Generation – Jung sein in Tübingen“ im Stadtmuseum zu erleben.
www.stadtmuseum-tuebingen.de
(Pressemitteilung Universitätsstadt Tübingen)

[shariff]

Autor: DJ VERWALTUNGSSTELLE

Ich schreibe für die Verwaltungsstelle Kilchberg und gebe die amtlichen Mitteilungen der Stadt Tübingen, der Verwaltung und des Landkreises frei. Nicht alles, was von mir als Autor erscheint, habe ich selbst verfasst. Deshalb erscheint der Name des für den Beitrag verantwortlichen Verfassers am Ende des Artikels. Eigene Texte enthalten am Schluss meinen Namen.